FAQ

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Wiederkehrende Kundenfragen zu Artikeln und zum Thema Abschirmung.

 

FAQ 1: Sind Stoffe und Produkte aus Silber bedenklich? Ist in ihren Produkten Nanosilber verarbeitet?

FAQ 2: Sind ungeschützte Körperteile bei Abschirmkleidung ein Problem? Verstärkt Abschirmkleidung sogar die Strahlung?

FAQ 3: Sind Mikrowellengeräte aus der Küche gesundheitsbedenklich?

FAQ 4: Ich habe ein Handy / Smartphone in das Abschirmgewebe, Abschirmstoff eingewickelt, es hat immer noch Empfang! / Unter dem Abschirmbaldachin habe ich immer noch Empfang! Warum?

 

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FAQ 1:

Nanopartikel, auch andere nicht nur Silber sind so fein, dass sie sich lösen können und in den Körper eindringen können. Es gibt hier einige Angebote im Sportbereich, die mit antibakterieller Wirkung von Silber werben, aber Nanosilber verwenden.

Alle Abschirmstoffe, die wir von unseren Lieferanten beziehen sind definitiv ohne Nanosilber. Es geht um relativ dicke Silberfäden, die nicht in die Haut eindringen können.

Das andere Thema ist die leitende Eigenschaft von Silber. Es kann den elektrischen Strom leiten und kann, wie eine "Antenne" wirken.

Wenn man einen elektrisch leitfähigen Stoff der mit Silberfäden gewebt ist (andere elektrisch leitfähige Stoffe mit z.B. Kupfer sind genauso betroffen) z.B. als Baldachin verarbeitet, dann muss dieser umbedingt geerdet werden. Elektrische Felder die in dem Zimmer vorherrschen, z.B. durch Kabel in den Wänden usw. koppeln durch ihre physikalische Eigenschaft, an allem an was elektrisch leitfähig ist. Würde man den Silberstoff-Baldachin nicht erden, könnte das elektrische Feld dort ankoppeln und das Feld vergrößern. Das wäre kontraproduktiv.

Dieser Sachverhalt bezieht sich auf niederfrequente Felder. Hochfrequenter Felder (z.B. Mobilfunk, WLAN usw.) werden nach dem Prinzip der Reflektion abgeschirmt. Das heißt die Strahlung trifft auf das Material auf und wird reflektiert.

Eine Matte aus Silberstoff die man einfach unbedacht ins Bett legt, diese sogar noch erdet, kann je nach Situation den Elektrosmog durch NF-Felder erhöhen. Es sollte messtechnisch umbedingt überprüft werden, ob man eine Feldreduzierung erreicht hat. Es könnte aber auch, wenn man eine Strahlungsquelle über sich an (z.B. WLAN vom Nachbarn oben) auch die HF-Belastung erhöhen. Auch hier vorher messen, woher die Felder kommen. Eine seriöse NF- / HF-Feldmessung ist immer Grundvorraussetzung bevor Abschirmmaßnahmen ergriffen werden.

Das hat aber grundsätzlich nichts speziell mit Silberstoffen oder Silber zu tun, sondern mit allem was elektrisch leitfähig ist.

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FAQ 2:

Es gibt Aussagen, das ungeschützte Körperteile ein Problem seien, weil dort Strahlung eintrifft und dann von Innen her von der Kleidung reflektiert wird. Es verhält sich nach unseren Informationen zu Folge vergleichbar mit der UV-Strahlung (zum besseren Verständnis). An Körperteilen die bedeckt sind, bekommt man keinen Sonnenbrand. Der Mensch besteht aus über 70% aus Wasser, dazu Muskelmasse usw. Strahlung wird daher absorbiert und "spielt" dann nicht Ping Pong im Inneren des Körpers.

Die Rückmeldungen der Kunden, insbesondere stark elektrosensiblen Menschen berichten ausnahmslos, das Ihnen Abschirmkleidung eine große Hilfe ist. Je mehr Körperteile bedeckt sind, inbesondere der Kopf usw. desto höher ist der Schutz. Kopf und Weichteile sind besonders betroffen. In den Weichteilen wird das Gewebe beinahe ungeschützt "bestrahlt". Gerade wenn man z.B. ein Smartphone gewohnheitsmäßig in der Hosentasche trägt. Daher auch das große Thema der Reduzierung der Spermienqualität bei Männern. Es ist dringend abzuraten Handys und Smartphones in der Hosentasche zu tragen.

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FAQ 3:

Mikrowellengeräte wie sie verkauft werden, sind eigentlich im Inneren abgeschirmt, damit keine HF-Strahlung nach Außen durchdringt. Die Leistung ist im Inneren enorm - das Essen soll ja auch erwärmt werden. Leider gibt es immer noch das Thema Leckstrahlung, so dass noch ziemlich hohe Strahlungswerte nach Aussen dringen. Diese können durchaus gesundheitsbedenkliche Werte annehmen. Je nach Modell sicherlich auch verschieden.

Hier sehen Sie die Werte im Vergleich zu anderen Quellen und Auswirkungen auf die Gesundheit:

http://www.maes.de/05%20SENDER/maes.de%20SENDER%20GRENZWERTE%20EFFEKTE%20HF.PDF

Hier finden Sie noch unseren weiterführenden Artikel aus unserem Magazin zu diesem Thema: https://www.esmog-shop.com/magazin/mikrowellenstrahlung/

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FAQ 4:

Alle Produkte sind nach gängigen etablierten Standards, wie z.B. ASTM D4935-10, IEEE Std 299-2006, IEEEE Std 1128-1998, ASTM A698/A698M-07, etc. in einem EMV-Labor professionell vermessen. Daraus ergibt sich das Gutachten der Schirmdämpfung. Die Produkte werden beständig qualitätsgesichert und jede neue Charge wird wieder im EMV-Labor geprüft.

Welche hochfrequenten Felder mit wieviel dB gedämpft werden, kann dem jeweiligen Gutachten entnommen werden.

Ein Handy, Smartphone ist kein Messgerät. Warum? Ein Mobiltelefon regelt je nach Situation die Leistung nach. Besteht schlechter Empfang, so regelt das Gerät die Leistung nach bis zum Maximum. Außerdem ist die Empfindlichkeit eines Handys, wie auch Laptops etc. extrem. Bei einem Handy ist bereits ab ~ 0,001 Mikrowatt/m² Leistungsflussdichte die Funktionalität gewährleistet. Das bedeutet, dass geringste Menge an HF-Strahlung immer noch ausreichen, damit das Handy "klingelt". Wenn man z.B. Geräte des Herstellers Gigahertz Solutions wählt, so lösen selbst die besten Profigeräte nicht so fein auf. Sie würden allesamt schon "lange" 0,00 Mikrowatt/m² anzeigen und der Baubiologe wäre zufrieden. Die reine Funktion des Handys wäre aber immer noch möglich. Das hat auch den Grund warum sie auch in entlegenen Waldgebieten oder auch in der Tiefgarage etc. immer noch Empfang haben

Desweiteren kommt es ab und zu vor, das man beim "Einwickeln" doch noch ein Schlitz oder ein Spalt offen lässt und so ausreichend HF-Strahlung eindringen kann.

Ein weiterer Punkt ist der eigene Standort. Wenn der "Test" an einem Ort durchgeführt wird, der recht schlechte Netzabdeckung hat und man "wickelt" das Handy ein, hat man schneller keinen Empfang, als in der Mitte von Berlin wo die Netzabdeckung i.d.R. sehr gut ist und man schon eine sehr hohe Abschirmung benötigt, damit der Empfang wirklich blockiert wird.

Die z.B. ebenfalls von uns angebotenen Abschirmhüllen sind aus diesem Grund sehr aufwenig gearbeitet mit mehreren Lagen, die dann wieder umgeschlagen sind, mit einer zusätzlichen Lage Aluminium usw. um Mobiltelefone, Funkschlüssel usw. wirklich vollständig abgeschirmt zu bekommen.

Die Aussage das Handy "klingelt" oder "klingelt nicht", ist kein direkter Hinweis auf die Leistungsfähigkeit des Abschirmmaterials. Es gibt zu viele mitspielende Aspekte, die man oft bei einem Eigentest schnell vergisst. Mit einem Messgerät und einer definierten Strahlungsquelle, z.B. eine DECT-Basisstation könnten man provisorisch etwas besser die Schirmdämpfung eines Abschirmmaterials testen.

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