Startseite | Abschirm-Produkte & Projekte | Warum Kakteen und Rosenquarz nicht gegen Elektrosmog helfen
© Melpomene / Fotolia.com

Warum Kakteen und Rosenquarz nicht gegen Elektrosmog helfen

„Gepulste Felder verändern das EEG und das zentrale Nervensystem.“ Dies stellte Prof. Dr. Ross Adey von der Loma-Linda-University in Kalifornien bereits 1975 fest. Solche Erkenntnisse machen klar: Eine effektive Abschirmung gegen Elektrosmog ist notwendig. Viele Menschen beschäftigen sich nicht ausreichend mit dem Thema und vertrauen z.B. auf die Wirkung von Rosenquarz oder Kakteen. Doch als hilfreiche Maßnahme taugen solche Hausmittel kaum.

Die Theorie des Schutzes durch natürliche Mittel

Die Annahme, dass Rosenquarz oder ein Kaktus gegen Elektrosmog helfen, geht auf folgende Theorie zurück: Elektrische Impulse entstehen auf natürliche Weise im Körper und könnten daher auch durch natürliche Mittel aus der Umgebung gefiltert werden. Diese Annahme klingt im ersten Moment gut, ist aber bei genauerer Betrachtung nicht haltbar.

Kakteen
© lukesw / Fotolia.com

Viele Menschen vertrauen auf die Wirkung, die ein Kaktus oder ein Stück Rosenquarz gegen elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder aufweisen soll. Hierbei gibt es verschiedene Ansätze, wo diese Hausmittel zu positionieren sind.

Rosenquarz
© M.Dörr & M.Frommherz / Fotolia.com

Einige Ratgeber behaupten, ein kleines Stück neben jedes Elektrogerät hilft, während andere wiederum der Meinung sind, ein großes Stück in der Raummitte nimmt Strahlungen am besten auf. Diese Uneinigkeit gibt bereits Anlass zum Zweifeln.

Die Ausbreitung der Felder

Unter dem Begriff Elektrosmog oder Esmog werden niederfrequente elektrische und magnetische sowie hochfrequente elektromagnetische Felder zusammengefasst. Die niederfrequenten Felder sind leitungsgebunden, während die hochfrequenten weit strahlen können. Letztere werden aufgrund ihrer großen Reichweite für die kabellose Datenübertragung unter anderem bei WLAN, Bluetooth und LTE genutzt.

Kabelloser Router im Wohnzimmer
© escapejaja / Fotolia.com

Allen Feldern gemein ist, dass sie sich in alle Richtungen ausbreiten und von verschiedenen Materialien unterschiedlich stark absorbiert oder reflektiert werden. Um diese Belastungen vom Menschen fern zu halten, sind umfangreiche Maßnahmen zur Abschirmung nötig. Eine beliebte Methode des Schutzes ist ein strahlungsfreier „Käfig“ im Schlafzimmer, nach dem faradayschen Prinzip, sodass der Körper während des Schlafs Ruhe vor den Strahlungen hat. Alle Messungen aus unserer Praxis ergaben, eine unvermindertes Strahlungsniveau, bei solchen „natürlichen“ Mitteln wie der Rosenquarz. Technische Strahlung wird erzeugt, daher muss sie auch technisch abgestellt oder abgeschirmt werden. Auch alle weiteren Quarze und Aufkleber für Handys usw. die Strahlung harmonisieren oder neutralisieren sollen, waren im Praxistest allesamt unwirksam.

Effekte durch Messung feststellen

Alle Arten der durch Elektrizität verursachten Strahlung sind messbar. Legen wir nun also ein Stück Rosenquarz in die Raummitte oder an eine beliebige andere Stelle, um den Elektrosmog zu messen, stellen wir fest, dass sich die Strahlungswerte im Raum dadurch nicht verändern. Das liegt daran, dass die Felder den gesamten Raum erfüllen, von allen Oberflächen reflektiert werden und nicht durch ein kleines Allheilmittel aufgefangen werden können.

Würden Rosenquarz oder Kakteen elektromagnetische Strahlung derartig „aufsaugen“, wie von manchen behauptet wird, hätten wir in einem Zimmer mit einem Kaktus überhaupt keinen Handyempfang mehr.

An dieser Stelle bricht die Theorie von Kakteen und Rosenquarz gegen Elektrosmog endgültig zusammen. Das Aufstellen von Zimmerpflanzen ist aber keinesfalls komplett sinnlos. Sie verbessern generell das Raumklima und einige Pflanzen können sogar bestimmte Schadstoffe aus der Luft filtern. Kaktus und Rosenquarz sehen dabei sogar noch exotisch aus und bringen einen dekorativen Charakter in das Zuhause. Gegen elektromagnetische Strahlung jedoch können beide nicht helfen.

Wissenschaftlich nachweisbare Methoden zum Abschirmen von Elektrosmog

Zur Reduzierung von Esmog kommen in den meisten Fällen Lösungen zum Einsatz, welche die elektromagnetische Strahlung großflächig abschirmen. Dies geschieht durch das Einarbeiten einer zusätzlichen Schicht, welche aufgrund ihres Materials wie ein Spiegel auf die Strahlen wirkt. Durch diese Reflexion ist es wichtig, Maßnahmen zur Abschirmung ganzheitlich zu planen, da der falsche Einsatz von Abschirmprodukten den positiven Effekt zunichtemacht.

HF Messgeraete von Gigahertz Solutions

Eine ungünstige Eigenschaft von durch elektrischen Strom verursachten Feldern ist, dass diese ohne direkten Kontakt auf ihre Umgebung übergreifen können. Um diese sogenannte „Verschleppung“ zu verhindern, müssen die meisten Produkte zur Abschirmung geerdet werden. Es gibt inzwischen einige Produkte, um Esmog abzuschirmen, die im Gegensatz zu Rosenquarz und Kaktus wirklich helfen. Die Palette wird stetig größer, weil immer mehr Menschen die Gefahr erkennen.

Abschirmvlies Carbonisiertes Polyestervlies zur Abschirmung elektrischer FelderAbschirmvlies

Das abschirmende Vlies wird als Meterware geliefert und kann passgenau an verschiedenen Flächen angebracht werden. Es lässt sich beispielsweise unter einem Teppich verlegen oder beim Hochziehen einer Trockenbauwand an der Innenseite befestigen. Abschirmvlies bietet hervorragende Schirmdämpfung und schirmt alle gängigen Frequenzen ab. Nachteile sind, dass zur Nachrüstung ein gewisser Zeitaufwand unvermeidbar ist und dass sich Abschirmvlies nicht zur sichtbaren Verlegung eignet.

Abschirmbaldachin

Eine weitere einfach umzusetzende und im Vergleich zu Rosenquarz und Kaktus zugleich effektive Methode ist der Einsatz eines Abschirmbaldachins gegen Elektrosmog. Dieser wird seitlich um das Bett herum gebaut und mit einer zusätzlichen Bodenmatte versehen. Innerhalb kürzester Zeit ist der Aufbau erledigt und der Baldachin schützt den Körper während des Schlafs vor Strahlungen.

HF Abschirmbaldachin NATURELL fuer Doppelbett HF Abschirmbaldachin NEW-DAYLITE fuer Doppelbett

Da der Durchschnittsmensch täglich etwa acht Stunden schläft, bedeutet dies, dass ein Drittel der Lebenszeit im Bett und mit solch einem Baldachin entsprechend ohne Strahlung verbracht wird. Der Baldachin könnte auch für einen anderen Platz im Haus genutzt werden, an dem sich jemand länger aufhält.

Geschirmte Kabel Mantelleitungen zur wirkungsvollen Abschirmung niederfrequenter elektrischer WechselfelderGeschirmte Kabel

Zum Schutz vor niederfrequenter Strahlung sind geschirmte Kabel die effektivste Lösung.

Der Mantel dieser Kabel ist mit einer zusätzlichen Schicht versehen, welche die elektrischen und magnetischen Felder im Kabel selbst gefangen hält. Somit entsteht erst gar kein Elektrosmog durch den allgegenwärtigen Wechselstrom.

Ein Austausch der Leitungen ist zwar mit einem gewissen Aufwand verbunden, geschirmte Kabel bieten sich allerdings im Zuge einer Renovierung oder beim Neubau an, wenn ohnehin Teile der Elektroanlage erneuert oder vollständig neu integriert werden.

Abschirmkleidung

Abschirmkleidung Antiwave HF Herren Shirt schirmt elektromagnetische Strahlung direkt am Koerper abDie Abschirmung im Eigenheim ist zwar mit einem Aufwand verbunden, stellt aber kein grundsätzliches Problem dar. Schwieriger wird der Fall, wenn der Arbeitgeber derartige Maßnahmen am Arbeitsplatz nicht genehmigen möchte oder ein anderweitiger Kontakt mit Elektrostrahlung unvermeidbar ist. Verzichten Sie darauf, auf Ihrem Schreibtisch Rosenquarz oder einen Kaktus aufzustellen und setzen Sie für die Esmog Abschirmung auf Abschirmkleidung. Diese umfasst verschiedene Teile von der Unterwäsche für Mann und Frau über Hemden bis hin zu Kopftüchern.

Abschirmkleidung ist zwar nicht so effektiv wie eine bauliche Elektrosmog Abschirmung, aber sie kann immerhin ein Mindestmaß an Schutz bieten, wenn es keine andere Lösung gibt.

Esmog abschirmen: durchdachte Konzepte für gesundes Raumklima

Die unterschiedlichen Strahlungen besitzen grundverschiedene Eigenschaften. Das umfassende Abschirmen einer Wohnung ist deshalb keine Aufgabe, die mit einem Zwanzig-Euro-Alleskönner bewältigt werden kann. Definitiv eignen sich ebenso wenig Rosenquarz und Kaktus, wenn Sie Elektrosmog abschirmen möchten. Eher sind großflächige Maßnahmen zu ergreifen, die zum Teil mit einem gewissen zeitlichen Aufwand verbunden, aber nicht übermäßig komplex sind. Es lohnt sich definitiv.

Elektrosmog-Abschirmung von Wand-, Decken- und Bodenflaechen

Werden hochwertige Abschirmprodukte richtig verbaut, führt dies zu einer erheblichen Reduzierung der Strahlung. Eine Erhöhung der allgemeinen Lebensqualität und der Rückgang von chronischen Krankheiten wären nur zwei mögliche Effekte in einem Alltag ohne oder zumindest nur mit sehr geringer Belastung durch Esmog.