Startseite | Elektrosmog und die Folgen | Elektrosmog – Wie er entsteht und was er bewirkt
© animaflora / Fotolia.com

Elektrosmog – Wie er entsteht und was er bewirkt

Der Begriff Elektrosmog wird häufig gebraucht, oft aber nicht näher definiert. Dabei handelt es sich um einen Vorgang, welcher sich mit elektrischen und magnetischen Zusammenhängen erklären lässt. Die Entstehung von E-Smog, Unterschiede zwischen elektrischer und magnetischer Strahlung sowie deren Auswirkungen auf den Menschen wollen wir hier ein wenig näher beleuchten.

Erklärung des Begriffes „Elektrosmog“

Dieser Name wurde aus den Begriffen „Elektro“ und „Smog“ zusammengesetzt. Smog, was übersetzt „Nebel“ oder „Dunst“ heißt, wird häufig im Zusammenhang mit der Umweltverschmutzung durch Verkehr und Industrie genutzt. Es bezeichnet hier eine großflächige Verschmutzung, die sich besonders in Großstädten als dunstartiger Schleier zeigt.

Bei Elektrosmog ist die „Verschmutzung“ der Umwelt durch verschiedene Strahlungen gemeint, welche unzweifelhaft mit der Elektrotechnik in Zusammenhang stehen.

Zwar verteilen sich diese nicht in der Luft, wie es bei Rußpartikeln oder ähnlichen Schadstoffen der Fall ist, aber durch das allgegenwärtige Auftreten ist der Begriff nicht gänzlich falsch. Man unterscheidet hier zwei verschiedenen Arten von Strahlung.

Niederfrequenz

Die allgegenwärtige elektrische Spannung und der elektrische Strom aus der Steckdose werden als Wechselspannung und Wechselstrom bezeichnet. Sie besitzen eine Frequenz von 50 Hz, was heißt, dass sie mit einer genau definierten Wellenlänge 50 mal pro Sekunde schwingen und damit zu den niederfrequenten Feldern zählen. Hierbei entstehen elektrische Felder in dem Moment, in dem Spannung angelegt wird und diese können somit an jedem Kabel in einer Wohnung gemessen werden. Im Gegensatz dazu bilden sich magnetische Wechselfelder erst, wenn dann tatsächlich ein Strom durch diese Kabel fließt, wenn beispielsweise ein Gerät eingeschaltet wird.

Steckdosen sind Quellen niederfrequenter Strahlung
© Adeus Buhai / Fotolia.com

Gleichspannungen hingegen erzeugen elektrische Gleichfelder. Diese entstehen überwiegend auf natürlichem Wege durch statische Aufladung von Oberflächen. Technische Geräte werden fast ausschließlich mit Wechselspannung betrieben und haben daher nur einen kleinen Anteil.

Magnetische Gleichfelder werden von allen Dauermagneten verursacht.

Dies betrifft insbesondere metallische Objekte, welche durch den elektrischen Strom „magnetisiert“ wurden und deshalb als Dauermagnet fungieren. Großflächig treten magnetische Gleichfelder im Bereich von Bahnen im öffentlichen Nahverkehr und durch die Stromerzeugung mit Photovoltaikanlagen auf.

Quellen niederfrequenter Strahlung sind beispielsweise:

  • Hausanschluss- und Verteilerkästen
  • Kabel, gleichermaßen Auf- und Unterputz
  • Lichtschalter, Steckdosen, Dimmer, Verlängerungen
  • Lampen und andere Verbraucher
  • Freileitungen und Freileitungsmasten
  • Trafostationen

Hochfrequenz

Eine Vielzahl von Geräten arbeitet mit hochfrequenten Spannungen. Hierbei entsteht durch die Verschmelzung von elektrischem und magnetischem Feld eine elektromagnetische Strahlung. Unter 10 kHz, also 10.000 Hz, entstehen elektrische Felder und magnetische Felder, während bei höheren Frequenzen elektromagnetische Strahlung freigesetzt wird.

Elektromagnetische Strahlung durch Antennensignale
© bluedesign / Fotolia.com

Der größte Unterschied zwischen niederfrequenten und hochfrequenten Feldern in Bezug auf E-Smog ist, dass Felder mit niedriger Frequenz im Bereich der Quelle entstehen und dort bleiben. Hochfrequente elektromagnetische Felder hingegen lösen sich vom Ursprung und strahlen in alle Richtungen. Dieser Effekt wird beispielsweise bei Antennen gezielt genutzt.

Zu den Quellen, die für elektromagnetische Strahlung verantwortlich sind, gehören zum Beispiel:

  • Handys durch Mobilfunkstrahlung
  • Smartphones zusätzlich durch UMTS und LTE
  • Übertragungsmedien mit Bluetooth, WLAN und DECT
  • Mikrowellen
  • Antennensignale für Radio und Fernsehen
  • CB-Funkgeräte, Babyphones oder BOS-Funk (Polizei)

Elektrosmog Folgen am Menschen

Der menschliche Körper arbeitet selbst mit elektrischen Signalen, welche vom Gehirn über Nerven an die entsprechenden Organe übertragen werden. Die Intensität beispielsweise der Mobilfunkstrahlung übersteigt diese körpereigenen Signale millionenfach, weshalb es durch Dauerexposition u.a. auch zu DNA-Strangbrüchen kommt. In vielen tausend Studien, die hier eingesehen werden können, wird deutlich das die technische Strahlung, biologische Auswirkungen auf unseren Körper hat. „Anfangssymptome“ sind oft Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schlafstörungen. Wird die Bestrahlung nicht abgestellt, sondern nimmt weiter zu und das über lange Zeit, so können auch Schlafanfälle, durch Verklumpung des Blutes, auftreten. Gehirntumore können bei Dauertelefonie mit dem Handy oder Schnurlostelefone auftreten, wie der bekannte Fall eine italienischen Geschäftsmanns, belegt. Dieser Fall sorgte für Aufsehen und wurde gerichtlich bestätigt.

Nicht nur die Zahl der elektrosensiblen Menschen steigt, sondern auch die Zahl der strahlungsbedingten Erkrankungen wird mit dem digitalen Fortschritt weiter zunehmen. Die WHO stuft nichtionisierende Strahlen deshalb sogar als „möglicherweise krebserregend“ ein.

Dämpfung und Absorption durch verschiedene Stoffe

Elektrische und magnetische Felder breiten sich in einer vorhersehbaren Richtung aus und werden in der Physik mit sogenannten Feldlinien dargestellt. Die Kenntnis dieser Feldlinien ist wichtig, um Elektrosmog messen zu können. Je nach Material des Stoffes und Art der Strahlen allerdings ist eine andere Reaktion des Feldes zu erwarten.

Elektrosmog messen und bewerten

In der Niederfrequenz sind besonders magnetische Wechselfelder problematisch, weil sie nahezu alle festen Materialien durchdringen. Sie werden von Mauerwerk nur wenig gebremst, wodurch die Kabel in der Wand eine dauerhafte magnetische Feldquelle abgeben, welche in den Raum strahlt. Ein elektrisches Feld hingegen ist wesentlich schwächer bei der Durchdringung und lässt sich mit elektrisch leitenden Materialien dämpfen.

Abschirmkleidung als Strahlenschutz fuer den Koerper

Elektromagnetische Strahlung ist recht kompliziert, weil sie, genau wie magnetische Wechselfelder, fast alle Materialien durchdringt. Aufgrund ihres allgegenwärtigen Vorhandenseins und ihrer durchdringenden Eigenschaften stellt die Hochfrequenz den schwierigsten Teil des Elektrosmog dar.

Oft helfen hier nur spezielle Produkte zur Elektrosmog Abschirmung.

Elektrosmog Dämpfung durch gezielten Schutz

Es gibt eine Vielzahl an Produkten, die zur Elektrosmog Abschirmung dienen sollen. Viele davon gehören allerdings in den Bereich der Esoterik, weil deren Wirkung in keiner Weise nachgewiesen werden kann. Anders liegen die Dinge bei hochwertigen Abschirmprodukten namhafter Hersteller in diesem Bereich. Seriöse Hersteller weisen die Wirkung ihrer Produkte in Zahlen nach und reichen die Werte an den Endkunden weiter.

Abschirmtapete YCP-60-100 HF+NF Breite 100 cm 1 Laufmeter

Produkte zum E-Smog Schutz bestehen meist zu einem Teil aus metallischen, elektrisch leitfähigen Fasern, welche zur Dämpfung elektromagnetischer Strahlung dienen. Hier kann es sich beispielsweise um Flächenprodukte wie Tapeten oder Vorhänge zur Abschirmung handeln.

Vorhaenge zur Abschirmung gegen Elektrosmog

Auf der anderen Seite stehen Produkte, die präventiv wirken und häufig mit einem gewissen baulichen Aufwand verbunden sind. Hierzu zählen geschirmte Kabel oder Schalteinrichtungen, welche aktuell nicht genutzte Stromkreise vom Stromnetz trennen.

Elektrosmog in den eigenen vier Waenden vermeiden

Durch eine abgestimmte Kombination verschiedener Maßnahmen kann der E-Smog in den eigenen vier Wänden um ein vielfaches gesenkt werden. Eine professionelle Beratung und Messung der Ist-Werte verschafft Klarheit und dient als Anhaltspunkt für alle weiteren Maßnahmen. Außerdem kann anhand dieser Werte der Effekt der durchgeführten Maßnahmen beurteilt werden.