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DECT-Telefon Strahlung

 Die unterschätzten Gefahren der Schnurlostelefone »

Ein schnurloses Telefon mit DECT mag zweifellos zunächst praktisch erscheinen. Die Übertragungsqualität ist sehr gut, das Signal durchdringt die meisten Wände und man kann sich frei bewegen. Dass von einem DECT-Telefon Strahlung ausgeht und diese Geräte für Elektrosmog mitverantwortlich sind, ist jedoch den wenigsten bewusst.

Was ist ein DECT-Telefon?

Die Bezeichnung DECT steht für „Digital Enhanced Cordless Telecommunications“, also frei übersetzt „digital verbesserte schnurlose Telekommunikation“ und stellt die Grundlage fast aller kabellosen Festnetztelefone dar. Nahezu jedes Schnurlostelefon, welches in den letzten 20 Jahren verkauft wurde, ist mit diesem Standard ausgerüstet. Die positiven Eigenschaften eines DECT-Gerätes überwiegen gegenüber anderen Übertragungsmethoden, wodurch die Gefahr durch Elektrosmog von den meisten Menschen billigend in Kauf genommen wird.

Was ist ein DECT-Telefon
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Mit einem Schnurlostelefon steht in nahezu jedem Haushalt eine Basisstation, welche einem Mobilfunksendemast in nicht wenigen Punkten gleicht. Die Sendeleistung ist zwar bei der Basisstation deutlich geringer, aber durch die jahrzehntelange Einwirkung der Strahlung und dem geringen Abstand zum Nutzer, kann dies keinesfalls als ungefährlich abgetan werden.

Auswirkungen von Elektrosmog durch DECT auf den Menschen

Vor der Gefahr einer intensiven Handynutzung wird seit Jahrzehnten von Spezialisten und Ärzten gewarnt. Ein DECT-Telefon nutzt zur Verbindung mit der Basisstation ein Funksignal, welches ebenfalls aus einem elektromagnetischen Feld besteht. Auch die Basisstation sendet ein elektromagnetisches Feld aus.

Diese Felder pulsieren mit einer hohen Frequenz und belasten die Umgebung dadurch dauerhaft mit Esmog.

Besonders bei älteren Geräten sind die Felder oftmals unnötig stark und induzieren große Spannungen in den Zellen des Körpers. Die Wirkung der Felder wird bei einem Telefonat deutlich spürbar, indem sich das Gesicht unter dem Mobilteil erwärmt.

DECT (Digital Enhanced Cordless Telecommunications)
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Verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass gepulste Felder tief in biologische Prozesse eingreifen. Sie stören die Kommunikation der Nerven und Zellen, was verschiedene Symptome auslösen und begünstigen kann. Dies gilt auch bei niedrigen Strahlungsintensitäten weit unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte. Ein hochwertiges, modernes Telefongerät passt die Sendeleistung an die Entfernung zum Mobilteil an, aber auch geringe Signalstärken dürfen nicht ignoriert werden.

Belastung durch DECT-Telefon Strahlung im Alltag

Eine Schädigung des Körpers ist bei fast allen Gefahren von zwei Faktoren abhängig: der Intensität und Dauer der Einwirkung. Die Strahlungsintensität ist bei einer Basisstation im Eco-Modus zwar geringer, das Problem stellt aber in erster Linie die Einwirkzeit dar.

Zuhause, im Büro und in der Werkhalle – auf fast jedem Schreibtisch steht ein DECT-Telefon und verursacht flächendeckenden Elektrosmog.

Diese konstante Bestrahlung stellt über Jahrzehnte hinweg ein ähnliches Problem dar wie der Mobilfunk. Fast alle Haushalte und Unternehmen sind mit einem Schnurlostelefon ausgestattet, teilweise ist in jedem einzelnen Raum ein separates Mobilteil aufgestellt. Jedes erzeugt dabei ein Feld, welches dem eines Mobilfunkturms gleicht. Hinzu kommt, dass viele Telefone über Möglichkeiten zur Reduzierung der Strahlung verfügen, diese aber von den Verbrauchern aus Unwissenheit nicht benutzt werden.

Belastung durch DECT-Telefon Strahlung im Alltag
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Esmog durch Schnurlostelefone effektiv reduzieren

Manche neuere Modelle verfügen über einen Eco-Modus. Der Grundgedanke dahinter ist, den Stromverbrauch im Sinne einer nachhaltigen Energiewirtschaft zu senken. Dieser reduzierte Verbrauch kommt dadurch zustande, dass die Sendeleistung gedrosselt wird. Damit reduziert der Eco-Modus normalerweise auch die Belastung durch elektromagnetische Strahlung. Es gibt je nach Hersteller verschiedene Modi, welche die Sendeleistungen der Mobilteile oder Basisstationen senken. Mit dem „Full Eco Mode“ wird ein Modus bezeichnet, welcher die Funkverbindung zwischen Basisstation und Mobilteil vollständig deaktiviert. Das Telefon bleibt dabei jedoch aktiv und verbindet sich mit dem Mobilteil, wenn ein Anruf eingeht oder eine Nummer gewählt wird.

Ein schnurloses Telefon im Full Eco Mode verursacht also keine dauerhafte Strahlung, sondern stellt die Funkverbindung erst her, wenn diese wirklich benötigt wird.

Sehr alte schnurlose Apparate senden teils nicht mit dem DECT-Standard, sondern verwenden CT1+ oder CT2. Diese hatten den Vorteil, dass sie mit einer sehr geringen Intensität senden und die Strahlung nicht gepulst ist. Dadurch belasteten sie den Körper viel weniger. Das Problem ist allerdings, dass der Verkauf und Betrieb von Geräten mit diesen veralteten Standards seit Januar 2009 nicht mehr gestattet ist, weil deren Frequenzen anderweitig vergeben wurden.

Abschirmmaßnahmen gegen DECT-Strahlung

Die effektivste Maßnahme gegen Elektrosmog durch kabellose Telefone ist die Verwendung eines kabelgebundenen Apparates. Hier werden überhaupt keine elektromagnetischen Felder erzeugt. Wenn es aus bestimmten Gründen unmöglich ist, auf das Schnurlostelefon zu verzichten, sollte ein Modell mit dem beschriebenen „Full Eco Mode“ verwendet werden. Das Schnurlostelefon sollte auch nur dann verwendet werden, wenn es umbedingt sein muss. Oft kann ein anstehendes Telefonat auch über einen kabelgebundenen Anschluss erfolgen.

In den meisten Haushalten ist die Umstellung auf ein kabelgebundenes Telefon durchaus möglich. Lediglich die Gewohnheiten müssen sich etwas anpassen. Eine Reduzierung der DECT-Strahlung ist somit einfach umzusetzen. Trotz dieser Maßnahme kann DECT-Strahlung durch Nachbarn und aus anderen Gebäuden in den eigenen Haushalt dringen und kritische Strahlungswerte annehmen. Hier kann die Belastung mit verschiedenen Maßnahmen durch Elektrosmog Abschirmung reduziert werden.

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Eine Möglichkeit wäre, die zu schützenden Räume, rundum mit YSHIELD Abschirmfarbe zu streichen. Die Strahlung dringt nicht ins Innere, da sie reflektiert wird. Es ist immer darauf zu achten, dass nach dem Prinzip des faradayschen Käfigs vorgegangen wird. Das heißt, alle Wände, Decken und je nach Standort auch der Boden müssen abgeschirmt werden. Dies erfordert zwar einen gewissen Aufwand, garantiert allerdings eine sichere Abschirmung und durchgehend gleichbleibende Schirmdämpfung. Eine Teilabschirmung einer Wand von der am meisten DECT-Strahlung eintrifft, ist mit größter Vorsicht zu geniessen. Sollte elektromagnetische Strahlung aus der gegenüberliegenden Seite eintreffen, würde diese ins Rauminnere reflektieren, was denkbar kontraproduktiv wäre. Solche Teilabschirmung sind nur mit einer seriösen Elektrosmog-Messung und einem Fachmann anzuraten. Bei einer Abschirmung sollte in jedem Fall das Schlafzimmer zuerst geschützt werden, damit der Körper sich nachts regenerieren kann.

Abschirmbaldachin Kasten Doppelbett HF VOILE Abschirmbaldachin Kasten Einzelbett HF VOILE

Für das Bett selbst bietet sich ein Abschirmbaldachin an. Für Heimarbeiter ist auch eine Elektrosmog Abschirmung im Arbeitszimmer angebracht.

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Die Abschirmung des gesamten Raums beispielsweise mit Abschirmtapete ist eine weitere Möglichkeit der Abschirmung, wenn höhere Schirmdämpfungen erforderlich sind. Abschirmtapeten sind mit Schirmdämpfungen zwischen 60 und 100dB verfügbar. Eine Abschirmfarbe bietet ca. 37dB.

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Im Berufsleben haben Sie zudem die Möglichkeit, abschirmende Kleidung anzuziehen, um zumindest einen gewissen Schutz vor den Strahlen zu haben, die sich überall um einen herum befinden.

Verzicht ist die sicherste aller Lösungen

Die allgegenwärtige Bestrahlung durch schnurlose Telefongeräte stellt ein großes Problem dar. Schon die Strahlungsintensität einer einzelnen Basisstation ist besorgniserregend. Im Arbeitsumfeld sind viele Personen jedoch den Signalen von fünf oder zehn DECT-Basisstationen gleichzeitig ausgesetzt. Diese Dauerbestrahlung schädigt den Körper nachhaltig und fördert die Entstehung vielfältiger Erkrankungen.

Der Verzicht auf das schnurlose Telefon ist die wirksamste „Abschirmung“ und für jedermann im eigenen Haushalt umsetzbar. Diese Möglichkeit sollte genutzt werden. Komfort gegen Gesundheit einzutauschen ist eine schlechte Alternative.