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Abschirmfolie gegen Elektrosmog

« ESMOG-Schutz für Fenster »

Viele Einflüsse elektrischer Komponenten wirken täglich auf unseren Körper ein. Normale Baustoffe bieten keinen ausreichenden Schutz, wodurch wir der Strahlung nahezu den ganzen Tag ausgesetzt sind. Abschirmfolie gegen Elektrosmog lässt sich vielerorts einsetzen, um die Schirmdämpfung von Materialien zu verbessern und den Schutz zu erhöhen.

Notwendigkeit einer Elektrosmog Abschirmung durch Folien

In einem modernen, mittelgroßen Haus werden meist mehrere Kilometer Kabel verlegt. Dabei handelt es sich überwiegend um normale Stromkabel, aber auch um Netzwerk- und Antennenkabel. Die Nutzung von Stromkabeln für den Aufbau einer Netzwerkverbindung erweitert die Möglichkeiten der Vernetzung enorm. Hinzu kommen drahtlose Verbindungen per WLAN und Bluetooth, die von immer mehr Geräten unterstützt werden und die Verkabelung überflüssig machen. All diese Dinge verursachen elektrische, magnetische oder elektromagnetische Felder.

Notwendigkeit einer Elektrosmog Abschirmung durch Folien
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Über Baustoffe und besonders metallische Gegenstände wird sie durch ganze Gebäude getragen. Dieser Effekt wird Feldverschleppung genannt und bringt die Strahlung auch an Orte, an denen sich überhaupt keine Quelle befindet.

Wirkung der Baustoffe auf Esmog

Die meisten Baustoffe erzielen nur eine unzureichende Wirkung gegen Elektrosmog. Naturstein besitzt eine hohe Dichte und hat damit einen dämpfenden Effekt, lässt aber den Großteil der Strahlung durch. Eine gute Abschirmung lässt sich mit Beton erreichen. Durch die sehr hohe Dichte und das Eisengitter erfüllte er alle Voraussetzungen für eine abschirmende Schicht. Das Problem ist häufig die Erdung, da nicht alle Teile von Betonmauern und Decken sauber geerdet sind. Dieses Problem besteht auch bei Holz.

Grundsätzlich wäre Holz ein guter Baustoff, da es ein schlechter elektrischer Leiter ist. Durch die Aufnahme von Feuchtigkeit aus der Luft allerdings wird Holz oft zum Leiter.

Bei Holzlatten und Balken besteht zudem keine Möglichkeit, diese zu erden und die Felder abzuleiten. Bauteile aus Holz sollte daher bei der Planung einer Abschirmung eine besondere Aufmerksamkeit entgegengebracht werden.

Abschirmfolie gegen Elektrosmog – Gezielte Abschirmung von Strahlungsquellen

Die effektivste Lösung gegen elektrische Strahlungen ist immer die Entfernung der Quellen. Das ist allerdings nicht in allen Fällen möglich. Außerdem dringt eine Menge Strahlung von außen ein, die beispielsweise vom WLAN des Nachbarn oder dem nächsten Mobilfunkmasten herrühren. Stattdessen macht es mehr Sinn, die Quellen im Raum und Außenwände abzuschirmen.

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Mit Flächenprodukten gegen Esmog lässt sich mit verhältnismäßig geringem Aufwand eine hohe Schirmdämpfung erreichen. Dazu zählen zum Beispiel abschirmende Tapeten, Abschirmvlies und spezielle Abschirmfolien. Richtig eingesetzt, können gerade elektromagnetische Felder mit diesen Produkten stark reduziert werden.

Abschirmfolie für Flächen

Diese abschirmende Folie von YSHIELD, auch als Mu-Metall bezeichnet, ist ein spezielles Produkt zum Abschirmen von wechselnden Magnetfeldern. Dies gilt gleichermaßen für niederfrequente Wechselfelder wie für hochfrequente elektromagnetische Felder. Sie besteht aus einer Legierung, deren Bestandteile Cobalt, Silizium, Eisen, Molybdän und Niob sind.

Genau genommen handelt es sich gar nicht um Mu-Metall-Folie, da diese leicht anders zusammengesetzt ist. Während Mu-Metall-Folie äußerst empfindlich auf mechanische Belastungen reagiert und seine Schirmdämpfung verliert, lassen sich die Folien von YSHIELD deutlich besser verarbeiten.

Die Verarbeitung ist einfach: Die Abschirmfolie lässt sich ganz einfach mit einer Schere schneiden. Sie wird entweder mit einem gewöhnlichen Flächenkleber oder mit doppelseitigem Klebeband an den entsprechenden Stellen befestigt.

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Für eine saubere Schirmung dürfen keine Räume zwischen den Bahnen entstehen. Dies wird durch leichtes Überlappen der Bahnen am besten vermieden. Die Wirkung gegen magnetische und elektromagnetische Felder ist durch den Werkstoff gegeben. Für einen Schutz gegen niederfrequente elektrische Wechselfelder hingegen ist eine Erdung erforderlich.

Fensterfolie – Abschirmfolie speziell für Fenster

Fenster stellen bei der Hochfrequenz-Abschirmung immer eine Schwachstelle dar, da sie einen großen Teil der Strahlung hindurchlassen. Dieses Problem lässt sich mit abschirmender Fensterfolie reduzieren. Diese wird direkt auf die Scheibe aufgeklebt und reduziert die durchgelassene Strahlung. Gleichzeitig verdunkelt sie den Raum und lässt nur etwa 62 % Licht hindurch. Bei ausreichend großen Fenstern ist das allerdings zu verkraften.

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Problem bei der Verwendung von Fensterfolien ist immer der Rahmen, der ungeschirmt bleibt. Je nach Material kann dieser eventuell mit Abschirmfarbe gestrichen werden, um auch hier eine Schirmdämpfung zu erhalten. Die Folien haben nur eine begrenzte Schirmdämpfung, da die Lichtdurchlässigkeit gewährleistet bleiben muss. Sie stellt allerdings eine Möglichkeit zur Verbesserung der Schirmdämpfung dar, wenn das Fenster nicht verhängt werden soll.

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Die Fensterfolie kann übrigens nicht nur für Fenster, sondern auch für Glastüren verwendet werden. Effektiver als Folie sind Abschirmvorhänge, die jedoch den Raum noch etwas mehr verdunkeln. Wer sowieso Gardinen im Einsatz hat, wird diese Tatsache kaum stören.

 

Eine weitere Möglichkeit Fenster zu schützen, ist das anbringen von Aluminiumrahmen wie sie im Insektenschutz eingesetzt werden. Anstatt das übliche Fieberglasgewebe kommt feinstes Edelstahlgewebe zum Einsatz. Gerade wenn eine Abschirmung von Außen durchgeführt wird, ist dies die beste Möglichkeit Fenster zu schützen.

 

 

 

Einsatzgebiete der Abschirmfolie gegen Elektrosmog

Die Abschirmfolien werden in der Regel gezielt gegen einzelne Quellen eingesetzt. Während Fenster immer gegen Einflüsse von außen abschirmen, lässt sich Mu-Metall-Folie beispielsweise auch über Kabelbahnen oder Verteilungen in der Wand verlegen. Somit werden die Felder in der Wand „festgehalten“ und dringen nicht in den Raum ein. Besonders in Bereichen, in denen viele Kabel liegen, macht sich diese Maßnahme bemerkbar.

Holzbalken in der Wohnung
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Mit Abschirmfolie lassen sich auch Holzbalken verkleiden, die andernfalls als Überträger der Felder fungieren. Der Einsatz in einer Hohlwand bietet sich an, um etwa einen Schlafbereich vom angrenzenden Wohnbereich abzuschirmen.

Elektromagnetische Strahlung mit Strahlenschutzfolie abschirmen

Egal ob am Dachbalken, in der Hohlwand oder unter der Tapete auf der Wand: Abschirmfolie gegen Elektrosmog vielseitig eingesetzt werden. Besonders die Folie auf Basis von Mu-Metall-Folie bringt eine hervorragende Schirmdämpfung und lässt sich leicht verarbeiten. Die speziell für Glas entwickelte Fensterfolie weist zwar eine geringere Dämpfung auf, lässt aber im Gegensatz zu dicken Vorhängen noch relativ viel Licht hindurch.

Kurz und knapp: Abschirmfolie gegen Elektrosmog bietet sich für viele Einsatzbereiche an.